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Kaminholz zu kaufen hat ganz klar einen Preisvorteil gegenüber Öl und Gas. Zudem sind die Preise trotz der deutlich gestiegenen Nachfrage in den letzten Jahren erstaunlich stabil geblieben. Wie hoch der Preis für Kaminholz tatsächlich ist, hängt aber von verschiedenen Faktoren ab:

 

Weich- oder Hartholz: Da Hartholz pro Raummeter einen höheren Heizwert als Weichholz besitzt, lässt sich damit bei gleicher Volumenmenge deutlich mehr Wärmeenergie erzeugen. Der Preis für Hartholz liegt daher stets über dem von Weichholz. Zu den typischen Harthölzern gehören Buche, Eiche und Birke. Nadelhölzer wie Lärche, Kiefer und Fichte sind Weichhölzer.

Sauberkeit: Ein sehr wichtiger Preisfaktor ist natürlich die Qualität des Brennholzes. Ist es frei von Ungeziefer und Verunreinigungen? Auch darfst du dich gerne auf deine Nase verlassen: Riecht das Holz muffig, hat sich wahrscheinlich Schimmel gebildet.

Frisch oder bereits gelagert: Kaufst du frisches Stückholz, das du vor dem Verbrennen selbst noch zwei Jahre lagern musst, erhältst du natürlich einen günstigeren Preis als für bereits getrocknetes “heizfertiges” Kaminholz. Stehen dir entsprechende Lagermöglichkeiten zur Verfügung, kannst du durch den Kauf von Scheitholz mit einer hohen Restfeuchte bis zu 20 % sparen.

Verarbeitungsgrad: Je mehr Arbeitsschritte in dem gelieferten Kaminholz stecken, desto teurer ist es. Ungespaltenes Stammholz ist daher deutlich preisgünstiger als gespaltenes Brennholz mit einer Länge von 30 bis 50 cm.

Lieferung gewünscht?: Bei Lieferung wird natürlich ein Preisaufschlag fällig. Dabei gilt: Je mehr Brennholz du orderst, desto günstiger wird die Bestellung. Schließlich verteilen sich dann die Lieferkosten auf eine größere Menge Holz.

Lieferform: Die Lieferkosten hängen nicht nur von der Entfernung des Brennstoffhändlers von deinem Wohnort ab, sondern auch von der Art der Lieferung. Kaminholz kann beispielsweise lose auf einem LKW, auf Paletten, als Paket oder als Schichtung in Einwegboxen transportiert werden.

Brennholz Preisvergleich » so vergleichst Du richtig

Die Preise für Brennholz zu vergleichen, ist für den Laien nicht immer ganz leicht. Neben den verschiedenen Preis- und Qualitätsfaktoren gibt es noch weitere Kriterien, die berücksichtigt werden müssen.

 

Für einen reellen Preisvergleich musst du unbedingt zwei ähnliche Produkte heranziehen und darauf achten, dass es sich um dasselbe Volumen handelt. Eventuell musst du die Maßeinheiten für einen besseren Überblick umrechnen.

 

So entspricht beispielsweise ein Schüttraummeter einem Kubikmeter lose geschüttetem Holz, der dann natürlich viele luftgefüllte Zwischenräume aufweist. Ein Schichtraummeter, bei dem die Holzscheite bereits sorgfältig gestapelt sind, fasst deutlich mehr Kaminholz – nämlich ungefähr das 1,5-Fache eines Schüttraummeters.

 

Was du außerdem beim Preisvergleich von Kaminholz beachten musst:

 

Wie sieht es in puncto Heizwert aus?

Wie weit ist das Holz bereits aufbereitet? Handelt es sich Meterstücke, die du selbst noch spalten oder sägen musst, oder um kaminfertige Scheite?

Besitzt das Holz eine hohe Restfeuchte und muss noch gelagert werden oder ist es bereits ausreichend getrocknet?

Aktuelle Preisentwicklung bei Brennholz

Während die Preise für Öl und Gas in den letzten Jahren signifikant gestiegen sind, lässt sich beim Brennholz keine derart dramatische Entwicklung beobachten. Im ersten Halbjahr 2019 waren die 33-cm-Scheite im Schnitt sogar etwas günstiger als im Jahr zuvor.

 

Mit diesen 3 Tipps kaufst du Brennholz besonders günstig ein:

 

  • Achte auf Qualität und den Heizwert! Nicht immer ist das billigste Kaminholz das beste.
  • Bestelle gleich eine grössere Menge: So verteilen sich die Lieferkosten und das Feuerholz wird auf lange Sicht günstiger.
  • Kaufe dein Brennholz am besten von Juni bis November. In diesem Zeitraum sind die Preise erfahrungsgemäß am günstigsten.


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